Die Penduka Frauen 
sticken Ihre
Geschichten.

Ungefähr 550 Frauen arbeiten und sticken für Penduka. Einige von ihnen arbeiten auch von zu Hause aus. Sie bekommen Stoffbahnen nach Hause geliefert, die sie dort mit einzigartigen handgefertigten Stickereien verzieren. Die Stickmuster erzählen Geschichten und greifen oft typische Symbole der ethnischen Gruppen auf, denen die Penduka-Frauen angehören. Mit ihrer Handarbeit und den Stickereien erzählen die Frauen ihre eigene Lebensgeschichte und verarbeiten dabei ihre Erlebnisse. Auch andere Jahrhunderte alte, mündlich überlieferte Geschichten  - oder sogar deine eigene Geschichte -  können in solchen Stickereien erzählt werden.

In Penduka's Nähatelier werden die halbfertigen bestickten Stoffe von Emily und ihren Kolleginnen weiterverarbeitet. Emily ist eine der 110 Frauen, die bei Penduka fest angestellt ist. Wunderschöne Kissenbezüge, Bettdecken, Tischsets, Tischdecken und Taschen entstehen im Atelier von Penduka. Hier werden auch Stoffbahnen gefärbt und mit traditionellen Batikmustern verziert. Heutzutage ist Batik in Westafrika und bei Penduka eine bevorzugte Methode für das Design/die Gestaltung von Textilien aller Art. 

In der Glasabteilung arbeiten vier Frauen. Diese Frauen sind taub und hätten normalerweise kaum eine Chance auf Beschäftigung. Bei Penduka finden sie eine Arbeit und ein Zuhause - hier leben sie zusammen mit anderen Frauen und ihren Kindern. Die Frauen in der Glasabteilung recyceln Altglas und kreieren daraus wunderschöne Glasperlen. Leere Flaschen,  Glasgefäße, kaputte Fenster werden sortiert, zermahlen, eingeschmolzen und zu Glasperlen gegossen. So entstehen Schmuck-Unikate. Die Glasperlen werden bei Penduka einzeln verkauft, oder auch zu einzigartigen Armreifen, Ketten oder Tischdeckengewichten weiterverarbeitet.

Bei den Bewohnern und den Hotels aus der Region sammelt Penduka das Altglas und hilft mit dieser Initiative, die Umweltverschmutzung in Namibia zu verringern. In Namibia gibt es nämlich keine Glascontainer oder Flaschenpfand.